CARRARA ...

... eine Spurensuche zur Quadratur des Steins

In den Marmorbrüchen Carraras haben schon die alten Römer und später weltberühmte Künstler wie Michelangelo Steine abgebaut. Die Methoden, wie die tonnenschweren Steinquader aus den weißen Felsen geschnitten werden, haben sich seitdem geändert, die Nachfrage nach dem edlen Stein ist jedoch unverändert hoch. Das bestätigt auch die alle zwei Jahre in Carrara stattfindende Messe, die zu den wichtigsten Steinbörsen der Welt gehört. Hier werden neben dem heimischen Marmor hochwertige Steine aus aller Welt angeboten.

In den Jahren 2005–2015 war ich mehrfach als Beobachter in und um Carrara dabei, um meine vielfältigen Eindrücke mit der Kamera festzuhalten. In meinen Aufnahmen dokumentiere ich, wie Marmor aus den Apuanischen Alpen heraus gesägt wird, um dann in Form riesiger Quader vermarktet zu werden: venduto – verkauft! Indem ich mich den Schnittflächen der Steine mit der Kamera nähere, verdichte ich Zeichnung und Farbe des Materials zu expressionistisch anmutenden Bildkompositionen.

Meine Absicht ist, hinter den utilitaristisch verstellten Blick das Besondere sichtbar zu machen, die Sehgewohnheiten des Betrachters immer wieder aufs Neue herauszufordern.

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